Transformation zwischen Zeichnung und Skulptur: organische Linien werden Materie, Oberflächen wechseln vom Papier in glasierte keramische Körper.
Die keramischen Arbeiten führen Florian Mehnerts zeichnerische Praxis in eine dreidimensionale Form weiter. Linien, Verdichtungen und eruptive Strukturen verlassen das Blatt und werden zu Objekten: fragil und intensiv, roh und glänzend zugleich.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen Zeichnung, Skulptur und Materialexperiment. Sie behalten die Unmittelbarkeit einer Skizze und werden zugleich zu körperlichen Präsenzen mit eigener Oberfläche, Masse und räumlicher Spannung.
Keramische Zeichnung
Die glasierte Keramik verdichtet die zeichnerische Oberfläche zu einem kompakten skulpturalen Körper. Ritzungen, Grate und Brüche bleiben als Bewegungsspuren sichtbar, während die Farbe dem Objekt eine intensive körperliche Präsenz gibt.
Zeichnung als Körper
Die Keramiken sind keine getrennte dekorative Linie. Sie erweitern die Logik der Zeichnung ins Volumen: Geste wird Objekt, Spur wird Oberfläche, grafische Intensität wird skulpturale Präsenz.











