Die Arbeiten auf Papier bilden einen zentralen materiellen Strang innerhalb der Praxis. In ihnen erscheinen Spur, Verdichtung, Landschaft, Körper und System nicht als technische Prozesse, sondern als unmittelbare zeichnerische und malerische Ereignisse.
Diese Arbeiten sind keine Studien für Installationen und kein sekundäres Feld neben den größeren räumlichen oder technologischen Projekten. Sie sind autonome Werke, in denen die zentralen Fragen der Praxis direkt sichtbar werden: wie Spuren sich verdichten, wie Wahrnehmung zu Struktur wird, wie organische und soziale Systeme Form annehmen und wie ein Bild zwischen Beobachtung und Konstruktion entsteht.
Die Arbeiten auf Papier zeigen ein unmittelbares Register von Mehnerts Denken. Bevor Daten zu Licht werden, bevor Bewegung Installation wird, bevor soziale Prozesse räumliche Systeme bilden, gibt es oft ein Feld aus Linien, Dichten und materiellen Entscheidungen. Die Papierarbeiten halten diesen physischen und wahrnehmungsbezogenen Grund.
Linie / Spur
Tusche, Graphit und fragile Verdichtungen: Spuren werden zu Struktur.


Landschaft / Feld
Wald, Atmosphäre und topografische Wahrnehmung erscheinen als offene zeichnerische Felder.


Körper / Organismus
Organische und körperhafte Formen bewegen sich zwischen Beobachtung, Tierstruktur und Abstraktion.


Bewegung / Übersetzung
Papier wird zur Schwelle zwischen Zeichnung, Bewegtbild, Projektion und räumlichem Denken.


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