MENSCHENTRACKS / HUMANTRACKS untersucht den Verlust und den Wert von Privatheit in der vernetzten Gegenwart. Die Videoinstallation zeigt 42 gleichzeitig präsentierte Sequenzen von gehackten Smartphones, deren Kameras und Mikrofone ferngesteuert aktiviert wurden.
MENSCHENTRACKS / HUMANTRACKS zeigt 42 Videosequenzen von gehackten Smartphones. Kameras und Mikrofone wurden ferngesteuert aktiviert; das private Gerät wird zum Überwachungswerkzeug.
Die Videoinstallation macht sichtbar, was im Alltag unsichtbar bleibt: die Möglichkeit, dass Nähe, Stimme, Bewegung und privater Raum technisch ausgelesen werden. Das Smartphone, ständiger Begleiter des Körpers, erscheint als Schnittstelle zwischen Intimität und Kontrolle.
Die Arbeit fragt nach dem Verlust und dem Wert von Privatheit in der vernetzten Gegenwart. Sie zeigt Überwachung nicht als abstraktes System, sondern als konkrete visuelle Erfahrung: 42 fremde Fragmente, gleichzeitig präsent, zwischen Nähe, Verletzung und öffentlicher Sichtbarkeit.




