Eine fotografische Serie über die Illusion der Selbstdarstellung und darüber, wie soziale Medien Identität konstruieren und definieren.
Die Pantera Serie untersucht die Illusion der Selbstdarstellung. Vor der Kamera entsteht eine scheinbar kontrollierte Figur, zusammengesetzt aus Codes von Männlichkeit, Status und filmischer Pose. In den sozialen Medien wird dieses Bild zur Behauptung von Identität: Auswahl, Inszenierung und Wiederholung legen fest, wie eine Person gesehen werden soll und wie sie sich selbst zu verstehen beginnt. Die Serie richtet den Blick kritisch auf die Logik der Plattformen, die Sichtbarkeit mit Selbstwert verknüpft und Identität in ein bewertbares, zirkulierendes Bild verwandelt. Die vermeintliche Autonomie der Selbstdarstellung erweist sich als Anpassung an Erwartungen, Aufmerksamkeit und algorithmische Ordnung.

